Auberginen Ananas Curry mit Mandeln

Curry aus Aubergine, Ananas, Tomate und Kokosmilch, aufgefrischt mit Zitronengras, Basilikum und Schnittlauch und mit gerösteten Mandeln abgerundet.

Wie macht man ein Curry so richtig vollmundig und lecker, ergänzt es mit Röstaromen, gibt ihm das gewisse Etwas? Ganz easy: Einfach ein paar geröstete Nüsse zerstampfen und dazuschmeissen.

Meist macht das der Asiate mit Cashews oder Erdnüssen, aber wenn man weder Cashews noch Erdnüsse verträgt, dann kommt man ein bisschen ins Grübeln.

Ich habe mir dann so überlegt, was wohl die beste Alternative wäre und habe dann bei meinem Indischen Stammgeschäft die riesigen Tüten voller Mandeln gesehen. Da fragt man sich schon, wofür die Inder so viele Mandeln brauchen… “Curry”, hiess es auf meine Nachfrage, und mir ging ein Licht auf 💡

“Aha”, dachte ich, ging mit neuer Weisheit nach Hause und probierte das Ganze aus. Das Resultat war überwältigend. Nur wenige Mandeln machen einen echten Unterschied und heben ein Curry, dem einfach noch irgendetwas zu fehlen scheint, in neue Sphären!

Zutaten

1 Aubergine (250 g)
1 Tomate
1/2 Ananas
1 Zehe Knoblauch
(bei Unverträglichkeit Schwarzer Knoblauch oder Asafoetida –> Googeln)
1 walnussgrosses Stück Ingwer
125 ml Kokosmilch
15 g Mandeln, geröstet
1 EL Kokosöl
1 Stange Zitronengras
1 Hand voll frisches Basilikum
10 Halme Schnittlauch
Salz
1/2 TL Kurkuma

optional: 10 Curryblätter

Für die Würze (Alternativ: 1 EL  Currypulver Madras)
4 Nelken
1 Prise Fenchelsamen
1/2 TL Koriandersamen
1 Prise Kreuzkümmel
1/2 TL Bockshornkleesamen
1 TL Schwarze Senfsamen
1 Birds-Eye Chili
1 cm Zimtstange

Zubereitung

  1. Die Gewürze für die Mischung in einer kleinen Pfanne rösten, bis die Senfsamen zu knacken beginnen und sofort in einem Mörser mahlen.
  2. Die Aubergine der länge nach Halbieren und dann jeweils der Länge nach sechsteln. Dann die Schnitze in der Länge halbieren… (Kompliziert, aber simpel 🙂 ).
    Die fertigen Schnitze in eine Schüssel geben, mit zwei Prisen Salz bestreuen, gut vermischen und ziehen lassen.
  3. Die Ananas mit einem Messer von ihrer Schale befreien, dann die Frucht halbieren, eine Hälfte einpacken und in den Kühlschrank geben, die Andere Hälfte in Würfel schneiden und auf die Seite legen.
  4. Den Ingwer hacken, Knoblauch hacken.
  5. Kokosöl in einer Bratpfanne schmelzen und kurz erhitzen, dann Ingwer und Knoblauch dazugeben und auf niedriger Stufe etwa 3 Minuten braten.
  6. Curryblätter und Zitronengras dazugeben, dann die Ananas und Tomate hinzufügen, die gemahlenen Gewürze, Kurkuma und zwei Prisen Salz hinzufügen und gut umrühren. Etwas Wasser angiessen und die Auberginen auf das Ganze legen.
    Deckel auf die Pfanne geben und köcheln lassen, bis die Aubergine weich ist.
    Eventuell musst du zwischendurch noch etwas Wasser nachgiessen.
  7. Gut umrühren, das Restliche Wasser auf hoher Stufe einkochen lassen, dann die Kokosmilch angiessen und den Herd ausschalten.
  8. Mandeln im Mörser zerstossen, so dass beinahe eine Paste entsteht. Diese dann dazugeben.
  9. Basilikum und Schnittlauch mit einer Küchenschere dazuschneiden.
  10. Nochmals gut umrühren, probieren und eventuell nachwürzen.
    Fertig, guten Appetit!

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