Auberginen Curry mit Mango, Tomate und Kokosnuss

Würziges Curry von gekochter Aubergine auf Basis von frischen Kokosraspeln, Tomate und Mango, gewürzt mit der eigenen Currymischung.

Ich weiss auch nicht, wie es dazu gekommen ist, aber ich habe die Aubergine so richtig gern bekommen. Richtig gegart wird sie so saftig, zart und weich, aromatisch oder vollgesaugt mit einer leckeren Sauce. Ein echter Traum.

Die Aubergine – Englisch Eggplant (finde ich ein viel tolleres Wort 🙂 ) wird bei mir immer frühzeitig aufgeschnitten, in die gewünschte Form geschnibbelt und dann gesalzen. So bringst du die Säfte der Frucht zum fliessen (*hust*) und so… Nein, quatsch, das Salz löst die Bitterstoffe der Aubergine und sorgt dafür, dass sie später schneller gar wird und zarter ist, denn etwas das ich an dem Fruchtgemüse nicht mag, ist wenn sie innen noch zäh geblieben ist.

Das mit der Mango war dann ein spontaner Einfall – ich war gestern kurz vor dem Kochen noch beim Inder für den Asia-Wocheneinkauf und hab da die kleinen Alfonso-Magos gesehen – das ist DIE SORTE Mango in Indien – während der Saison gibt es da ganze Heerscharen, die nichts anderes mehr futtern wollen… Müssen gut sein – sind sie auch 😀

…Die waren da also in Aktion: 3.90 Fr. das Kilo. Ein echt unschlagbar gutes Argument für einen spontanen Einkauf, sagte ich mir, griff zu und hab sie dann gleich irgendwie in meinen Curry-Abend integrieren wollen – das ist nun das Resultat – kann sich sehen lassen.

Aber urteile doch selbst und lass es mich wissen… Viel Spass 🙂

Zutaten

1 Aubergine (250 g)
1 Tomate
1 Mango
10 frische oder gefrorenen Curryblätter
1/2 Kokosnuss oder 100 g frische Kokosraspel (beim Asiaten TK)
1/2 TL Kurkuma
1 walnussgrosses Stück Ingwer
1 grosszügiger TL Kokosöl
1 TL Aceto Balsamico
Salz

Für die Currymischung (alternativ 1 gestrichener TL Currypulver Madras)
1 TL Schwarze Senfsamen
1/2 TL Koriandersamen
1 Birds Eye Chili
1/2 TL Kreuzkümmelsamen

Zubereitung

  1. Die Aubergine der Länge nach halbieren. Die Hälften wieder der Länge nach halbieren und dann diese Stücke der Länge nach… bis du etwa kleinfingerdicke Streifen erhalten hast (das sind bei mir dann etwa 12 Stücke).
    Diese nun in der Länge halbieren (verkürzen).
    Dann die Schnitze in eine Schüssel geben, mit zwei Prisen Salz bestreuen und gut vermischen. Stehen lassen.
  2. Die Gewürze für die Currymischung in einer kleinen Pfanne rösten bis die Senfsamen zu knacken beginnen und in einem Mörser fein mahlen.
  3. Die Kokosnuss öffnen:
    Dazu bohrst du zuerst ein Loch durch eine der drein Vertiefungen am einen Ende der Nuss. Dann stellst du die Kokosnuss verkehrt auch ein Glas oder eine Tasse und lässt das Wasser auslaufen – dieses darfst du nun trinken (welche eine Ehre 🙂 ).
    Dann mit einem Hammer die Nuss aufschlagen (dazu einfach in einer Linie rund um den “Bauch” der Nuss hauen, bis sich da ein Riss bildet). Die eine Hälfte lagerst du im Kühlschrank (etwa 2 Tage haltbar), die andere Hälfte nimmst du fest in eine Hand und pulst das ganze Fruchtfleisch mit einem Messer raus (das Messer das ruhig stumpf sein).
    Alles nun in einen Mixer geben und möglichst fein raspeln.
  4. Den Ingwer fein hacken.
  5. In einer Bratpfanne das Kokosöl schmelzen. Ingwer hinein geben, Kokosraspel dazugeben, gut umrühren und auf mittlerer Stufe braten lassen.
  6. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch zu würfeln schneiden.
  7. Die Tomate zusammen mit der Hälfte der Mango im Mixer pürieren. Das Püree dann in die Pfanne zur Kokosnuss giessen. Balsamico, 2 Prisen Salz, Curryblätter, Kurkuma, und Gewürzmischung (oder Currypulver) dazugeben.
  8. Etwas Wasser dazugeben, gut umrühren, Deckel drauf und etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  9. Auberginenschnitze und die restliche Mango gut in die Masse einrühren, eventuell nochmals etwas Wasser dazugeben. Deckel nochmals aufsetzen und nochmals etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Auberginenstücke schön weich sind.
  10. Nochmals gut umrühren, probieren, eventuell nachwürzen und dann servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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