Der Ofenkürbis

Ofenkürbis ist ganz weit oben in der Liste meiner liebsten Genusshappen. Entsprechend oft kommt dies bei mir auf den Tisch.
Unzählige Würz-Varianten, Kürbissorten und Ofeneinstellungen machen dieses simple Gericht zu einem enorm vielseitigen Beilage – von Fisch & Fleisch über Grillgemüse, Salate, bis hin zu pikanten Tomatensaucen.

Während der Saison ist der Kürbis einer meiner Haupt-Kohlehydratlieferanten – am liebsten als Ofenkürbis. Im Gegensatz zu Getreide speichert die Kürbispflanze ihre Stärke in sogenannten Amyloplasten innerhalb der einzelnen Zellen. Damit der Körper diese Stärke nutzen kann, müssen zuerst einmal die harten Zellwände verdaut werden, wodurch die Freisetzung der Zucker viel langsamer und konstanter ist. Dadurch wird man nach dem Essen weniger müde und der nächste Hunger kommt nicht so plötzlich.

Zutaten

1 kleiner Kürbis (Sorte Sweet Dumpling)
1 Zehe Knoblauch
1/2 TL Zitronensaft
1 bis 2 EL Olivenöl
einige getrocknete Salbeiblätter
1 Prise getrockneter Thymian
1 Prise geräuchertes Paprikapulver
1 Messerspitze Zimt
etwas Muskat
1 Prise Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.
  2. Den Kürbis halbieren und mit der Hand die Kerne entfernen…
    (Tipp: Die Kerne verwenden: In eine Schüssel mit Wasser geben, mit beiden Händen das Fruchtleisch reiben, Kerne herauspicken und dann zu den Kürbisschnitzen geben)
    …den Stielansatz mit einem Messer wegschneiden (harte Teile oben und unten am Kürbis) und den Ganzen Kürbis entlang der Furchen in Schnitze schneiden (die werden dann so zwei Finger dick).
  3. Alle Schnitze (zusammen mit den Kürbiskernen von Schritt 1) in eine Schüssel geben.
    Die Knoblauchzehe mit einer feinen Reibe dazu reiben.
    Die Salbeiblätter und den Thymian auf der Handfläche fein zerreiben, dazuben.
    Zimt, Muskat, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Öl dazugeben und dann mit beiden Händen gut in die Kürbisstücke einarbeiten.
  4. Die Ganze Geschichte auf einem Backpapier verteilen. Die Schnitze sollen so wie auf dem Foto liegen: Haut an der Seite, kein Stück über dem Anderen, nahe beieinander ohne sich zu berühren.
  5. Während 40 bis 60 Minuten im Ofen rösten. Nach 40 Minuten immer wieder nachsehen, ob sie schon fertig sind: Leicht angebräunt aber nicht verbrannt, gar, aber nicht trocken.
  6. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Teller anrichten.
    Fertig, guten Appetit!

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