Dorade mit Erdnuss Spinat und Limette

Gebratene Dorade an frischem Blattspinat, vermischt mit geröstetem Mus aus der Erdnuss, Mangopüree, Knoblauch und Limette.

Ja, ich verwende schon wieder Erdnüsse! Nein, Spass beiseite – ich habe ja eine eher liberale Einstellung zu Paleo. Wahrscheinlich kommt das davon, dass ich ja erst indirekt auf diesen Ernährungsstil gekommen bin. Das heisst, dass ich mich begonnen habe, so zu ernähren, ohne zu wissen, dass das eine Ernährungsform mit Namen ist – ich habe, so ganz für mich, also Paleo selbst erfunden (*Grins). Das weil ich gemerkt habe, dass es mir gut geht. Das bedeutet für mich aber auch, dass ich von strikten Regeln nichts halte und auch gerne “Ausnahmen” mache, solange ich danach keine Beschwerden im Bauch habe. Bei der Erdnuss, die nun seit ein paar Tagen wieder auf der Speisekarte ist, scheint es zu funktionieren.

So, wer aber dennoch zur strengen Gruppe gehört, oder auf Erdnüsse reagiert, dem empfehle ich, für dieses Rezept Macadamiamus zu verwenden. Das kommt am ehesten an den Geschmack heran, den ich mir für dieses Gericht erhofft habe.

Wie es zu dem Rezept gekommen ist, das mag ich auch gerne verraten, wie so oft… Mein Vater ist gerade in Ostafrika (Tansania) und irgendwie erinnern mich diese “nussigen” Pasten immer an da. Nicht dass ich während meines eigenen Aufenthaltes dort so gegessen hätte (bis auf eine Ausnahme), aber es zählt ja die eigene Wahrnehmung, denn so bin ich überhaupt erst darauf gekommen. In einem guten Kochbuch zur Küche etlicher Afrikanischer Staaten wird die Erdnuss jedenfalls oft verwendet und auch von Spinat ist des Öfteren die Rede. Natürlich wird speziell an den Küsten des Meeres oder der grossen Seen im Rift Valley auch entsprechend viel Fisch gefuttert – man könnte gar von einem Grundnahrungsmittel sprechen. So liegt der Gedanke nicht fern, dass ich mich ab und zu nach so etwas sehne…

Zutaten

1 Dorade
100 g Spinat, frisch, bio
2 Zehen Knoblauch
1 Limette, bio
1 EL Erdnussbutter, geröstet
(alternativ: 1 EL Macadamiamus)
2 EL Kokosöl
75 ml Kokosmilch
3 bis 4 EL Mangopüree
1 EL Tomatenmark
eventuell Chilipulver
Salz
Schwarzer Pfeffer

 Zubereitung

  1. Den frischen Spinat gut waschen und sortieren – oftmals findet man da Zeug, das mit Spinat sehr wenig zu tun hat…
    Den Knoblauch schälen und anquetschen.
  2. Zwei Esslöffel Kokosöl in eine Bratpfanne geben, schmelzen und erhitzen.
    Die Dorade darin beidseitig je 5 bis 6 Minuten braten.
    Während der Fisch auf der zweiten Seite liegt, die Knoblauchzehen in der Pfanne rösten. Darauf Acht geben, dass sie nicht verbrennen – sie sollten blass golden werden.
  3. Sobald die Dorade gar ist, diese auf einen Teller legen und sogleich den Spinat in die Pfanne geben.
    Nach ein paar Sekunden das Mangopüree und das Tomatenmark dazugeben und unter ständigem Umrühren dünsten, bis die Spinatblätter zusammensacken.
  4. Die Kokosmilch und die Erdnussbutter dazugeben, mit Limettenschale und etwas Limettensaft, sowie Salz, Pfeffer und eventuell etwas Chilipulver abschmecken und das Gemüse rund um den Fisch anrichten.
    Fertig, guten Appetit!

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