Forelle auf Kräuterbett an Apfelwein Reduktion

Im Ofen auf Rosmarin und Thymian geröstete Forelle an einer Sauce aus stark eingekochtem Apfelwein, Kokosmilch und Rosmarin.

Längere Zeit nun habe ich meine Forellen und anderen Fische eingewickelt in Backpapier und so dann gegart – es wurde Zeit, wieder einmal meine ursprünglichste Methode auszupacken. Damals, wie ich mit der “traditionellen” Samstags-Forelle angefangen habe, plünderte ich nämlich irgendwo zwischen Fischzucht und Zuhause einen der Rosmarinsträucher (öffentliches Gut, kein Diebstahl…) und legte dann den Fisch ganz einfach darauf, fertig!

Ganz so simpel mache ich es mir dieses Mal nicht und verpasse dem schönen Fisch eine kleine Kokosöl-Knoblauch-Massage und eine leckere Sauce die sich nebenbei fast selbständig zubereitet.

Spoiler:
Warte nur bis du die Düfte der Kräuter und der Knoblauch-Glasur aus dem heissen Backrohr vernimmst und siehst wie auf dem Herd die Apfelweinreduktion immer dickflüssiger, intensiver, kräftiger wird. Wenn erst dann der Fisch aus dem Ofen kommt, krosse Haut und innen so saftig, dass es beim ersten Schnitt herausquillt…
Ich darf nicht weiter, sonst krieg ich gleich wieder Hunger!

Zutaten

1 Regenbogenforelle (saftiger als Bachforellen)
3 bis 4 lange Zweige Rosmarin
einige Zweige Thymian
3 Salbeiblätter
1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch
3 dl Apfelwein
125 ml Kokosmilch
3 EL Kokosöl
2 EL Haselnussöl
eventuell 1 TL Honig
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
  2. Die Knoblauchzehe in eine kleine Schale oder besser eine Tasse reiben (dazu nimmst du eine Feinreibe. Alternativ kannst du sie auch pressen).
    Dazu gibst du zwei Prisen Salz, etwas gemahlenen Pfeffer und drei Esslöffel Kokosöl.
    Dieses Würzöl gut vermischen.
  3. Rosmarin und Thymianzweige in der etwaigen Form des Fisches auf ein Backpapier (das auf einem Blech liegt) legen.
    Die Forelle auf der einen Seite einige Male einritzen (wie auf dem Foto) und auf das Kräuterbett legen.
    Das Knoblauchöl nun teilweise in, teilweise auf die Forelle pinseln und schliesslich die Forelle in der Mitte des Ofens etwa 30 Minuten rösten.
  4. Für die Sauce den Apfelwein auf maximaler Heizstufe einkochen, bis davon fast nichts mehr übrig bleibt.
  5. Die Schalotte schälen und hacken.
    In einer weiteren, kleinen Pfanne einen Esslöffel Haselnussöl verteilen und die Schalotte darin ganz sachte etwa 5 Minuten dünsten – sie darf dabei keine Farbe annehmen.
    Den reduzierten Apfelwein dann zur Schalotte giessen, etwas Salzen und weiter leise köcheln lassen bis die Forelle fertig ist.
  6. Die Kokosmilch zur Sauce giessen, vom Rosmarin und Thymian beim Fisch einige der Blättchen unter dem Fisch Hervorziehen und in die Sauce geben, die Sauce pfeffern, eventuell mit etwas Honig süssen, den Salbei so fein wie möglich dazuschneiden.
    Nun noch Esslöffel Haselnussöl in die Sauce geben und gut umrühren.
    Probieren und eventuell nachsalzen.
  7. Den Fisch vom Kräuterbett auf einen Teller Heben und mit der Sauce garniert servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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