Gedämpfte Wurzelpetersilie an Tomatensauce mit Fenchelgrün-Pesto

Eine kräftige Tomatensauce mit selbst gemachtem Pesto aus Fenchelgrün schmeckt hervorragend zu Kürbisschnitzen oder wie hier zu gedämpften Wurzelpetersilien.
Wichtig ist für eine gute Tomatensauce, dass du sie lange genug kochen lässt, da sich erst nach längerer Garzeit die natürlichen Glutamate der Tomate voll entfalten können. Diese sorgen für einen aussergewöhnlich runden Geschmack.
Das Fenchelgrünpesto lässt sich sehr einfach herstellen und schmeck nicht nur zu diesem Gericht super.

Fenchelgrün erhält man entweder direkt beim Bauern oder auf dem Markt – meist kostenlos. Alternativ kann man aber auch Fenchelknollen verwenden. Der Geschmack ist dann allerdings etwas milder.

Zutaten

250 g Wurzepletersilie, in Stücke geschnitten
3 Tomaten
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1/2 TL Balsamico
Olivenöl
1 Lorbeerblatt
1 kräftige Prise Paprikapulver
einige Rosmarinnadeln
Thymian
1 Wacholderbeere, zerdrückt
Salz
schwarzer Pfeffer

Für das Pesto

50 g Fenchelgrün, fein geschnitten (alternativ: Fenchelknolle)
50 g Olivenöl oder Haselnussöl
20 g Haselnüsse
2 g Salz
1 Zehe Knoblauch
1/4 TL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Olivenöl in eine Pfanne geben, so dass der Boden gut gedeckt ist. Die Pfanne auf dem Herd erhitzen und die fein gehackte Zwiebel darin zu dünsten beginnen.
  2. Den Knoblauch fein hacken und dazugeben.
  3. Das Lorbeerblatt mit einigen Rosmarinnadeln, Wacholderbeere und dem Paprika nun ebenfalls zugeben und kurz im Öl wenden.
  4. Tomaten in Würfel schneiden und dazugeben.
    Gut umrühren und gleich den Balsamico, etwas Salz, Thymian und eine Prise Pfeffer dazugeben.
  5. Nun etwas Wasser angiessen, Deckel auf die Pfanne geben und für etwa 30 Minuten bis zu einer Stunde köcheln lassen. Währenddessen immer wieder nachsehen, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist.
  6. Die Wurzelpetersilie derweilen für etwa 20 Minuten dämpfen. Dann  auf einem Teller beiseite stellen.
  7. Für das Pesto alle dafür benötigten Zutaten abmessen und einfach nur pürieren. Am besten gibt man es in ein separates Gefäss, so dass sich jeder selbst nehmen kann. Übriggebliebenes kann man problemlos einfrieren und sich bei Bedarf immer wieder etwas davon mit einer Gabel oder dem Messer abstechen.
  8. Nun wieder zur Sauce: Deckel entfernen, gut umrühren und probieren. Ich würde nun nochmals etwas von allen verwendeten Gewürzen dazugeben – die frisch verwendeten Gewürze ergänzen so die bereits mitgekochten.
    Das Lorbeerblatt kann nun entfernt werden.
  9. Die Wurzelpetersilie in die Pfanne geben und in der Sauce nochmals gut erhitzen. Zusammen mit dem Pesto anrichten.
    Fertig, guten Appetit!

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