Kochbananen Curry mit Okra, Tomaten und Kokosnuss

Curry auf Basis von Chili, Ingwer und Peperoni mit Kochbananen, Okraschoten, Tomaten und frischer Kokosnuss, gewürzt mit der eigenen Currymischung.

Erst kürzlich habe ich Okra entdeckt – also nicht erstmalig gesehen, sondern erstmalig zubereitet. Damit möchte ich nun ein bisschen herumspielen und herausfinden, wie ich aus dem leckeren Grünzeug alles herausholen kann!

Ich hoffe, lieber Leser, du bist mir nicht böse, dass ich schon wieder ein neues Curry bringe – und schon wieder Kokosnuss…
Ich habe für mich gelernt, dass mir diese bewusst eingesetzte Vielzahl an Gewürzen gut tut. Oft habe ich kalte Hände, oft verschiedenste sonstige Beschwerden (lies hier mehr darüber; lerne mich kennen). Je mehr Currys ich esse, desto besser fühle ich mich dabei. Weniger kalte Hände, weniger Krämpfe, bessere sportliche Performance, besseren Schlaf, mehr Energie und Denkpower und meeeega feines Essen 🙂 .

Ich gebe dir trotzdem kurz alternative, einheimische Lebensmittel an, mit denen du die verwendeten Exoten ersetzen kannst. Auch ich interessiere mich natürlich stark für Saisonalität und für lokales Gemüse:

Kochbananen
Ich würde spontan Kartoffeln sagen. Schnapp dir eine festkochende, junge Kartoffel und verwende sie genau gleich wie die Banane – eine Banane würde ich mit 100 bis 150 g Kartoffeln ersetzen.

Okra
Grüne Bohnen schmecken ziemlich ähnlich. Leider lässt sich der Schleim, der sich im Innern des Okra befindet, nicht mit den Bohnen ersetzen – dieser Schleim löst sich beim Kochen und bildet eine leckere Creme.

Frische Kokosnuss
Weniger CO2-aufwändig wären schon getrocknete Kokosraspeln. Eine Halbe Kokosnuss kannst du durch 5 gestrichene Esslöffel ersetzen.

Zutaten

1 Kochbanane
2 Tomaten
150 g Okra
1 Spitzpeperoni
1/2 frische Kokosnuss
1 Chili oder Peperoncini
1 walnussgrosses Stück Ingwer
1 TL Kokosöl
1/2 TL Kurkuma
4 Kapseln Kardamom
10 Curryblätter (kannst du auch weglassen, sind aber lecker)
1 EL Zitronensaft
1 TL Kokosblütenzucker oder Honig
Salz

Für die Gewürzmischung (alternativ Currypulver Madras)
1 TL Schwarze Senfsamen
2 cm Zimtstange
4 Nelken
1/4 TL Bockshornkleesamen
2 Prisen Kreuzkümmelsamen

Zubereitung

  1. Die Gewürze für die Mischung in einer kleinen Pfanne rösten, bis die Senfsamen zu knacken beginnen.
    Kardamomkapseln aufknacken (mit dem Stössel des Mörsers) und die Samen herausnehmen. Diese zusammen mit den gerösteten Gewürzen in einem Mörser mahlen.
  2. Ingwer, Chili (entkernt) und Peperoni (entkernt) fein hacken.
  3. Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und erhitzen. Ingwer, Chili und Peperoni hinein geben und etwa 2 Minuten braten lassen. Dann die Gewürzmischung oder Currypulver dazugeben, salzen, Zitronensaft und Kokoszucker dazugeben, Kurkuma dazugeben und etwas Wasser angiessen.
  4. Kochbanane schälen (am besten der Länge nach mehrmalig einritzen und dann mit dem Fingernagel die Ritzen vergrössern und die Schale dann abrupfen) und in 5 mm dicke Scheiben schneiden.
    Kochbanane und Curryblätter dazugeben.
  5. Tomaten in Würfel schneiden und dazugeben.
  6. Von den Okraschoten die oberen Enden (den Stielansatz) entfernen und die Schoten in der Mitte halbieren – mach ein paar der Länge nach, ein paar quer.
    Dann dazugeben.
  7. Kokosnuss knacken, die Hälfte davon in den Kühlschrank stellen. Nun mit einem Kugelausstecher das Fruchtfleisch herauskratzen und im Mixer fein raspeln. Dann Kokosnuss dazugeben.
  8. Das Ganze mit etwas Wasser auffüllen, Deckel drauf und etwa 20 Minuten kochen lassen.
  9. Deckel entfernen, gut umrühren, probieren, eventuell nachwürzen und dann servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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