Kochbananen Curry mit Tomaten und Curryblättern

Curryblätter in Kokosöl geröstet und das eigene Masala zusammen mit gebratener Kochbanane und Tomaten als leckeres Gemüsecurry.

Kochbananen – meine Kartoffeln! Ich könnte nie genug davon kriegen. Der Trick ist nur, sie richtig zu würzen, denn die Bananen schmecken nach ziemlich wenig. Trotzdem mögen sie nicht jedes Gewürz.

Ich besuche immer am Mittwoch verschiedene Shops in ganz Zürich verteilt. Darunter auch ein spezielles Indisches Geschäft in dem es diverse Frischeprodukte, Gewürze, und Tiefkühlware zu kaufen gibt. Immer wieder durchforste ich dann die Tiefkühler, in denen sich oftmals das eine oder andere Schnäppchen befindet – mal ist es ein Fisch, den ich noch nie zuvor gegessen habe, ein anderes Mal sind es gefrorene Kräuter wie Kaffirlimettenblätter oder Curryblätter.

Wow, dachte ich mir, als ich diese leckere Zutat entdeckt habe. Ich habe Curryblätter vor etwa 7 Jahren beim Durchstöbern eines echt guten Indischen Kochbuches entdeckt und mir damals mangels besserer Quellen getrocknete Blätter besorgt. Vom Geschmack nicht wirklich begeistert befand ich den Preis als zu hoch, um sie mir nochmals zu kaufen. Das eigentlich leckere Gewürz geriet in Vergessenheit…

…Bis heute!
Es gibt einfach einige Kräuter die sich schlicht weigern, nach dem Trocknen immer noch gut zu schmecken. Das beste Beispiel ist getrocknetes Basilikum, das meist einfach nur nach Heu riecht. Zum Glück gibt es für etwas robustere Gewürze wie Zitronengras, Curry- und Limettenblätter die Alternative des Einfrierens. So bleibt der ganze Geschmack erhalten und ich darf wieder grinsend meine Curryblätter im Kokosöl brutzeln lassen 🙂 .

Genau, kurz noch etwas zu deren Geschmack: Dieser erinnert wirklich an das typische, altbekannte Currypulver… Daneben kann ich noch süssliche Noten von Zimt oder Nelken erkennen.

Serviere zu diesem Kochbananen-Gericht am besten irgend etwas mit Fisch – das gab es zumindest bei mir und es war ausgezeichnet.

Zutaten

1 Kochbanane
2 kleine Tomaten
1 rote Peperoncini
10 Curryblätter (erhältlich im Indischen oder Asiatischen Laden)
1 grosszügiger TL Kokosöl
1/2 TL schwarze Senfsamen
3 Nelken
etwas Zimtpulver
etwas Kurkuma
1 gestrichener TL Palm- oder Kokosblütenzucker
1 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kochbanane schälen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
    Von der Peperoncini den grünen Stiel entfernen, die Schote der Länge nach aufschneiden und, wer mag, wegen der Schärfe die Kerne und die weissen Trennwände mit einem Teelöffel ausschaben. Dann die Schote hacken.
  2. Senfsamen zusammen mit den Nelken in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten, bis die ersten Senfsamen knacken. Dann in einen Mörser geben und grob zerstossen.
  3. Das Kokosöl in einer kleinen Pfanne schmelzen und erhitzen und die Curryblätter mit der gehackten Peperoncini etwa 10 Sekunden lang darin rösten.
  4. Die zerstossenen Gewürze dazugeben, kurz umrühren und gleich danach die Kochbanane hinzufügen.
  5. Gut umrühren und etwa 3 Minuten auf niedriger Flamme braten lassen.
  6. Währenddessen die Tomaten der Länge nach in 8 Schnitze schneiden.
  7. Den Zitronensaft und den Palmzucker zur Banane geben, Salz, etwas Pfeffer, Kurkuma und Zimt und dann die Tomaten hinzufügen.
    Etwas Wasser angiessen, nochmals gut umrühren und dann mit dem Deckel auf der Pfanne auf niedriger Stufe etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Bananen weich sind.
  8. Am Schluss den Deckel entfernen und das restliche Wasser einkochen lassen. Dann gut umrühren, probieren, eventuell mit Kurkuma, Zimt, Salz und Pfeffer nachwürzen und servieren.
    Fertig, guten Appetit!

2 Kommentare

  1. Hallo Simon,
    ja, Kochbananen sind doch die Besten 🙂
    Dein Curry sieht sehr lecker aus – ich weiß schon, was ich nächstes Wochenende koche 😉

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