Kürbissuppe mit Zimt und Dill

Aromatisch süssliche Kürbissuppe vom Orangenen Knirps, aromatisiert mit frischem Rosmarin, Dill und einem Hauch von Zimt.

Ich muss schon wieder jammern, aber die fast schon beissende Kälte draussen (gestern wurde es nicht wärmer als 15 Grad und wir haben August…) macht mir echt zu schaffen. Gut, gibt es schon Kürbisse, denn wenn ich schon den ganzen Tag frierend verbringe, so möchte ich mich abends gerne gemütlich hinsetzen und ein wärmendes Süppchen löffeln. Das geht am besten mit Kürbissen, denn diese enthalten (für mich zumindest gilt das) schnell verfügbare Kohlehydrate und sind gut verträglich. An einem solchen Tag, wenn ich dann endlich meine Schale vor mir stehen habe, fühle ich mich, als liefe pures Balsam für Körper und Geist in meinen Bauch hinab.

Mittlerweile gibt es unzählige Varianten zum Würzen dieser Cremesuppe. Auch ich vermag es kaum, einen persönlichen Liebling auszuwählen. Einer muss aber eigentlich immer mit in die Kürbissuppe und das ist Zimt. Sei es auch nur ein feiner Hauch, Zimt vermag es, die Süsse des Herbstgemüses nochmals zu verstärken. So intensiviert sich der Geschmack und erst danach wage ich mich an die heikle Angelegenheit des eigentlichen Aromas.

Bei Kürbissuppe möchte ich nämlich keinesfalls den echten Geschmack des Kürbisses übertönen. Trotzdem will ich mit Kräutern und Gewürzen eine weitere Komponente hinzufügen. Über all die Male, die ich das schon zubereitet habe, hat sich dennoch eine gewisse Vorliebe herauskristallisiert. So mag ich Dill und Rosmarin besonders gerne.

Zutaten

300 g Kürbis (Oranger Knirps), ohne Kerne, mit Schale
1 kleine Schalotte
1 EL frische Rosmarinnadeln
eventuell frischer Dill
1 EL Kokosöl
100 ml Kokosmilch
getrocknete Dillspitzen
Zimt
Salz
Schwarzer Pfeffer

 Zubereitung

  1. Der Kürbis sollte vorbereitet, also ohne Kerne, etwa 300 g wiegen. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
    Die Schalotte schälen und grob hacken.
  2. In einer kleinen Pfanne einen Esslöffel Kokosöl schmelzen und erwärmen.
    Darin die Kürbiswürfel zusammen mit der Schalotte etwa 5 Minuten bei stetem Umrühren andünsten. Der Kürbis darf dabei ruhig eine goldene Farbe annehmen.
  3. Danach etwas Wasser dazugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen.
    Der Kürbis sollte nun weich sein.
  4. Die Rosmarinnadeln fein hacken und in die Suppe geben.
  5. Pfanne vom Herd nehmen und die Kokosmilch hineingiessen. Das Ganze nun mit einem Stabmixer fein pürieren.
    Die Suppe eventuell mit etwas Wasser verdünnen.
  6. Die Pfanne nochmals auf den Herd stellen und kurz aufkochen. Danach das Ganze mit Salz, etwas Pfeffer, einem Hauch Zimtpulver und etwas getrocknetem Dill abschmecken.
    Am Schluss die Suppenschale eventuell mit etwas frischem Dill, etwas Zimt und ein paar Tropfen Kokosmilch garnieren.
    Fertig, guten Appetit!

9 Comments

  1. Ja, das Berliner Wetter war in diesem Jahr nicht wirklich toll, viel Unwetter, sogar mit Überschwemmungen, bis auf ein paar Tage, dann aber oft auch sehr heiß, was mich gar nicht stört, bin ein Sonnenanbeter.
    Hier auch noch, https://www.pinterest.de/jessepfoser/
    Ist vielleicht das eine oder andere Rezept zum nachkochen dabei, schau doch mal bei Kürbis vorbei wenn du lust hast.
    Noch mal viele Grüße
    Jesse Gabriel

      1. Entschuldige wenn ich schon wieder schreibe, bekommst du bei dir in der Schweiz gut den grünen Hokkaido, sicher ja oder?
        Hier ist es echt immer noch sehr sehr schwer, ich kann es jedes Jahr immer wieder kaum glauben das die Auslagen, Geschäfte die Regale voll haben mit Zierkürbis, die Leute schmücken lieber ihre Wohnung, Garten als sie zu genießen, kann es wirklich nicht verstehen, und das schlimme daran ist auch noch das es sie dann alle weggeschmissen werden, unfassbar!
        Jesse Gabriel

  2. Wieder super Rezept, genau passend zum Berliner Wetter!
    Bin gerade vom Nachschub holen aus dem Bio Laden gekommen, grins.
    Schönes Wochenende wünsch ich dir
    Jesse Gabriel

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