Mahi-Mahi an Papaya Kokos Sauce mit Kaffirlimette

Gebratener Mahi-Mahi (auch Goldmakrele) an einer ostafrikanisch inspirierten Sauce aus Papaya, Knoblauch, Ingwer, Kokosmilch und Gewürzen.

Rund um Ostern kann man in seinen Standard-Supermärkten offensichtlich Fische kaufen, die man noch nie probiert hat… Gut für mich, denn ich bin sehr neugierig. Deshalb habe ich mich beim letzten Einkauf für diesen Mahi-Mahi entschieden. Dieses Tier ist, anders als es der Name vermuten lässt, gar nicht so nahe mit den sonst bekannten Makrelen verwandt, sondern zoologisch gesehen den aus Haifisch-Dokus bekannten Schiffshalterfischen viel näher.

Goldmakrelen kommen weltweit vor. Sie habe es geschafft die beiden grossen Ozeane, den Atlantik und Pazifik, sowie das Mittelmeer zu besiedeln. Früher waren die leckeren Fische meist nur unerwünschter Beifang. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts hat sich dies geändert und die Goldmakrele erlangte einen eigenen kulinarischen Wert. Heute wird, da der Mahi-Mahi in grossen Schwärmen durch die Meere zieht, gezielt Jagd auf den Fisch gemacht: Diese Fischerei hat fast keinen Beifang zur Folge.

Mahi-Mahi schmeckt ähnlich wie die herkömmliche Makrele, aber viel milder. Sie enthält deutlich weniger Fett, gehört aber mit einem Proteinanteil von bis zu 38 % zu den eiweissreichsten Fischen auf dem Markt (Lachs schafft gerade mal 20 %).

Beim Kochen habe ich mich von den meist verwendeten und angebauten Gewürzen der Ostküste Afrikas inspirieren lassen. Namentlich die Insel Sansibar (schon der Name… da muss ich mal hin 🙂 ) hat es mir in Sachen Geschmack angetan. Oft werden Nelken, Piment, Zimt, Limette, Kurkuma, Knoblauch und Ingwer gebraucht. Und natürlich die Kokosnuss, welche in diesen Breitengrade die Strände manchmal fast wie Unkraut überwuchert…

Dazu passen hervorragend gebratene Kochbananen (ebenfalls ein dortiges Grundnahrungsmittel), Tomatengerichte, Okra,oder fruchtige Salate.

Zutaten

2 Stück Mahi-Mahi, Goldmakrele
1 reife Papaya
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 nussgrosses Stück Ingwer
125 ml Kokosmilch
2 grosszügige TL Kokosöl
1 TL Zitronensaft
3 Kaffirlimettenblätter
2 Pimentkörner, zerstossen
1 Prise Zimtpulver
2 Prisen Kurkumapulver
Salz
Schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
optional: Fleur de Sel für den Fisch

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und zusammen mit dem Ingwer und dem geschälten Knoblauch fein hacken.
  2. In einer kleinen Pfanne einen Teelöffel Kokosöl schmelzen und erhitzen. Die gerade gehackten Zutaten darin auf niedriger Flamme dünsten, bis die Zwiebel glasig aussieht (etwa 5 Minuten).
  3. In der Zwischenzeit die Papaya schälen, der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen (aber bitte etwa 3 Teelöffel davon gleich zu den Zwiebeln in die Pfanne geben – sie machen das Gericht exotisch-pikant). Dann die Frucht in feine Würfel schneiden und in die Pfanne geben.
  4. Die Papaya nun etwa 5 min köcheln lassen, bis das Fruchtfleisch zu zerfallen beginnt. Dabei immer wieder gut umrühren.
  5. Jetzt den Zitronensaft und die Gewürze dazugeben. Das Ganze salzen, nochmals umrühren, die Limettenblätter ebenfalls dazugeben und die Kokosmilch angiessen. Dann einen Deckel auf die Pfanne geben, die Herdplatte ausschalten und den Kochtopf einfach darauf stehen lassen, damit das Ganze gut ziehen kann.
  6. Eine grosse Bratpfanne gut aufheizen und einen dicken Löffel Kokosöl darin schmelzen. Die Mahi-Mahi Stücke darin beidseitig braten, bis das Fleisch golden braun geworden ist (jede Seite 3 bis 5 Minuten).
  7. Die Sauce nochmals gut umrühren und um den Fisch in die Bratpfanne giessen. Die Bratpfanne weg von der heissen Herdplatte nehmen und die Sauce probieren. Eventuell nochmals nachwürzen. Dann den Fisch auf einem Teller anrichten, eventuell mit etwas Fleur de Sel (sonst normales Salz nehmen) und schwarzem Pfeffer garnieren, die Sauce dazugiessen und servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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