Maroni mit Zucchini, Apfel, Knoblauch und Rosmarin

Geröstete Maroni mit gebratenen Zucchini, Schwarzen Oliven, Apfel, frisch geriebenem Knoblauch und frischem, fein geschnittenem Rosmarin.       

Mmmmh, ich liebe Maroni. Diese ganz spezielle Nuss hat es mir angetan. Früher war sie ein Arme-Leute-Essen mit dem sich Tessiner und Norditaliener durch die kalte Jahreszeit halfen. Heute sind die duftenden Aromabomben trendiger Snack, deren Gerüche ab Herbst durch alle Strassen strömen.

Gestern musste ich schmunzeln, als ich gelesen habe, dass sich die Bewohner des erst kürzlich evakuierten Dorfes Bondo ihre Rückkehr gebührend gefeiert haben. Und wie könnte es anders sein als mit Maroni und Rotwein. Ich dachte mir, sie wüssten schon, wie man feiert… Maroni und Rotwein, das ist auch bei mir ein echtes Seelenfutter. Meine Kastanien veredle ich mir trotzdem gerne mit weiteren Zutaten, ich experimentiere halt gerne.

Zutaten

200 g Maroni, mit Schale, geröstet
1 kleiner Apfel
1 Zucchini
8 Schwarze Oliven
1 Zehe Knoblauch
frischer Rosmarin
Tomatenmark
1 EL Olivenöl
Salz
Schwarzer Pfeffer

 Zubereitung

  1. Die gerösteten Maroni (entweder so gekauft oder selbst gemacht) schälen und in einem Gefäss bereitstellen.
  2. Die Zucchini in kleinfingerdicke Rollen schneiden.
    Einen Esslöffel Olivenöl in eine Pfanne geben und die Rollen dort hineinlegen. Dann den Herd anheizen und auf hoher Flamme erhitzen, bis die Zucchinirollen kräftig zischen. Erst jetzt die Temperatur auf Mitte zurückdrehen und die Rollen etwa 3 Minuten golden anbraten.
  3. Währenddessen den Apfel halbieren, entkernen und zu Würfeln verarbeiten.
    Die Oliven entsteinen.
    Den Rosmarin hacken.
  4. Die Zucchini wenden und Apfelwürfel, Oliven, Rosmarin, sowie eine geriebene oder gepresste Zehe Knoblauch hinzufügen.
    Weitere 2 Minuten braten lassen, dann die geschälten Kastanien hinzufügen und das Ganze zudecken.
  5. Auf niedriger Flamme das Gemüse etwa 3 Minuten weiter garen lassen. Dabei etwa ein, zwei Mal umrühren.
    Am Schluss das Ganze mit etwas Tomatenmark vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Fertig, guten Appetit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.