Massaman Curry mit Zucchini und Fisch

Curry auf Basis von selbst gemachter Massaman Curry Paste mit Tomaten, Zucchini und Fisch, garniert mit frischem Basilikum.

Eines vorne Weg – die Zutaten sind keinesfalls die des original thailändischen Massaman Currys. Ich habe mich aber auf Grund von Verträglichkeit und Einstellung auf einige Änderungen eingelassen. Bei der Currypaste dagegen bewege ich mich nahe des Originals.

Normalerweise verwendet man Fleisch im Massaman Curry. Ich esse jedoch keines, ausser Geflügel (aber auch dieses immer seltener), weshalb ich mich hier eines Fischfilets bediene. Das mit dem Fleisch ist so eine Sache: Ich will nur essen, was ich schon einmal ohne Gewissensbisse getötet habe (um es danach zu essen, nicht einfach so…). Bei Fisch und Geflügel weiss ich bescheid, alles andere erlaube ich mir (noch) nicht.
Anstelle der sonst verwendeten Kartoffel nehme ich eine Zucchini. Tomaten sind ebenfalls frei dazugewählt – einfach weil ich sie mag.

Zum Curry
Was das Massaman Curry ausmacht ist die eigentlich sehr indische Zusammensetzung der Gewürze. Es handelt sich hierbei um das mildeste aller Thaicurrys (meine Version ist aber doch recht rassig). “Massaman” kommt von “Moslem”. Ich habe nicht herausgefunden warum man der Speise diese Benennung gab, doch vermute ich, dass die Gewürze und die traditionelle Verwendung von Rindfleisch (anstelle von Schweinefleisch) dabei eine Rolle spielen.
Wie ich erwähnt habe, bewegt sich die Zusammensetzung der Gewürze nahe der Indischen Küche. Im Gegensatz dazu steht aber die Verwendung in Form einer Paste, anstatt das Ganze trocken zu mahlen und dem Gericht später zuzugeben.

Zutaten

300 g Fischfilet
2 Tomaten
1 Zucchini
1 Bio-Limette
1 Schalotte
2 Zehen Knoblauch
125 ml Kokosmilch
Kokosöl
1 TL Kokos-, Palm- oder Rohzucker
1 Stange Zitronengras
5 Kaffirlimettenblätter
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Koriandersamen
1/2 TL Weisse Pfefferkörner
2 Birds Eye Chilis, getrocknet
1 walnussgrosses Stück Galgant (Ingwer als Alternative)
4 Nelken
1/4 TL Zimtpulver
1 Prise Muskatnuss, frisch gemahlen
Salz
1 Hand voll frisches Basilikum

Zubereitung

  1. Kreuzkümmel, Koriandersamen, Chili, Nelken in einer kleinen, gut vorgeheizten Pfanne kurz (10 bis 20 Sekunden) rösten bis sie zu duften beginnen. Dann in einen Mörser geben und zusammen mit den Pfefferkörnern mahlen.
  2. Nun im Mörser oder besser mit einem kleinen Mixer weitermachen – ich rede von “Gefäss” für die Verallgemeinerung:
    Das Zitronengras halbieren – den unteren Teil hacken und in das Gefäss geben (oberen Teil brauchst du nachher).
    Von der Limette die Schale fein abreiben und dazugeben. ebenfalls den Saft hinzufügen.
    Schalotte, Knoblauch und Galgant (oder Ingwer) schälen, grob zerkleinern und dazugeben.
    Zimt und Muskat dazugeben.
    Das Ganze nun zu einer feinen Paste mixen / zerstossen.
  3. Eine Bratpfanne auf niedrige Stufe vorheizen, reichlich Kokosöl darin verteilen und die etwa 2 Minuten Currypaste leise darin brutzeln lassen.
  4. Restliches Zitronengras dazugeben, Tomaten würfeln, dazugeben, Limettenblätter dazugeben, salzen, Zucker dazugeben und mit etwas Wasser ablöschen.
  5. Deckel drauf geben und das Ganze etwa 5 Minuten auf mittlerer Stufe kochen lassen.
  6. Zucchini in fingerdicke Scheiben schneiden und dazugeben. Nochmals 5 Minuten köcheln lassen.
  7. Den Fisch in mundgerechte Würfel schneiden und dazugeben. Ohne Deckel kochen lassen, bis der Fisch gar ist (5 bis 10 Minuten).
  8. Das Restwasser einkochen, dann mit der Kokosmilch ablöschen, umrühren, probieren, eventuell nochmals salzen.
  9. Mit dem frischen Basilikum garnieren und servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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