Rosenkohl mit Speck, Apfel und Rosmarin

Langsam gebratener Rosenkohl mit frischem Speck, gewürfeltem Apfel und Rosmarin, verfeinert mit Tomatenmark und Weisswein.       

Gestern habe ich noch mit meiner Mum über die Zubereitung von Rosenkohl geschwatzt. Auch sie mag das Gemüse ausserordentlich gerne. Klar ist, dass wir beide den Kohl lieber haben, wenn er länger gegart wurde. Die Rosen müssen also schön weich sein. Es ist aber ein Unterschied zwischen weich und matschig. Gekocht wird das Ganze schnell zu letzterem. Deshalb versuche ich mich mal mit dem langsamen braten.

Damit das dann nicht austrocknet verwende ich ein bisschen Speck – das immer wieder weiter herauskommende Fett würzt das Gemüse und hält es saftig. Der Apfel dazu schafft die wunderbare Balance zwischen Süsse, Säure und Salzigkeit.

Und ich muss sagen, genau so mag ich meinen Rosenkohl. Von innen nach aussen zart, aber doch nicht so weich, dass er sich matschig anfühlt.

Zutaten

150 g Rosenkohl
1 sehr kleiner Apfel (ca. 50 g)
1 bis 2 EL Tomatenmark
frischer Rosmarin
1 Zehe Knoblauch
100 g Speck (ungesalzen)
1 EL Olivenöl
0.3 dl Weisswein
Balsamico
Schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung

  1. Den Speck in Würfel schneiden.
    Den Apfel entkernen und in Schnitze schneiden. Diese verschieden gross würfeln.
    Den Rosenkohl gut waschen.
  2. In einer kleinen Bratpfanne einen Esslöffel Olivenöl verteilen und erwärmen.
    Den Speck, den Kohl, die Apfelwürfel, sowie etwa einen Esslöffel voll gehackte Rosmarinnadeln hineingeben und unter gelegentlichem Umrühren 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Flamme braten.
  3. Danach ein bis zwei Esslöffel Tomatenmark hinzufügen, leicht salzen und den Weisswein dazugiessen.
    Auch gleich den Knoblauch schälen und mit einer feinen Reibe der Presse dazugeben.
    Gut umrühren und nochmals eine bis zwei Minuten köcheln lassen. So hat der Knoblauch und der Wein Zeit, das volle Aroma zu entfalten.
  4. Am Schluss mit Salz, Pfeffer, eventuell etwas Rosmarin und Balsamico abschmecken, nochmals umrühren und sogleich servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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