Rotes Thai Curry mit Fisch und Mango

Scharfes rotes Thai Curry mit Fisch, Mango und Aubergine ohne Verwendung von Currypaste, selbst gewürzt und mit Basilikum garniert.

Gestern habe ich mich einmal mit Currys aus aller Welt beschäftigt und vor allem was denn nun die Unterschiede sind zwischen den verschiedenen Nationen.

Die Indische Küche benutzt dabei eher viele verschiedene Gewürze – Rezepte können ellenlang. Das Zusammenspiel der Zutaten ist sehr komplex und weder ich, noch viele andere verstehen es (die Gewürze entfalten ja auch ihre medizinische Wirkung und durch Kombination könnten ungeahnte Interaktionen der einzelnen Wirkstoffe stattfinden – Curcumin aus Kurkuma wird zum Beispiel erst durch Anwesenheit von Piperin aus Pfeffer richtig wirksam).

Thailand ist da ein bisschen einfacher, was die Überschaubarkeit der Gewürze angeht. So verwende ich für das rote Curry lediglich Chili, Ingwer, Knoblauch, Kaffirlimettenblätter, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Zimt und Zitronengras. Was dabei herauskommt ist etwas ganz Leckeres.

Das Nachwürzen ist hier eine Wissenschaft für sich: Zu sauer – mehr Zucker, zu Süss – mehr Säure, zu scharf – mehr Kokosmilch, zu wenig scharf oder nicht würzig genug – Chili oder Currypulver.

Zutaten

300 g Fischfilet (Kabeljau, Tilapia oder ähnlichen weissen Fisch)
1 Aubergine (200 g)
2 Tomaten (am besten San Marzano)
1 Mango
1 Schalotte
2 Zehen Knoblauch
1 walnussgrosses Stück Ingwer
125 ml Kokosmilch
1 EL Kokosöl
1 EL Limettensaft (oder Zitronensaft)
1 TL Kokos-, Palm- oder Rohzucker
1 Zitronengras
7 Kaffirlimettenblätter
1 Hand voll Basilikum
1 gestrichener TL Kreuzkümmel
1 TL Koriandersamen
1 Prise Zimt
2 Birds Eye Chilis (getrocknet)
Salz

Zubereitung

  1. Koriandersamen und Kreuzkümmelsamen in einer kleinen Pfanne (gut vorgeheizt) etwa 10 Sekunden rösten. Dann zusammen mit den Chilis in einem Mörser fein mahlen.
  2. Ingwer, Knoblauch und Schalotte fein hacken.
  3. Tomaten grob würfeln und mit dem Mixer möglichst fein pürieren.
  4. In einer grossflächigen Pfanne das Kokosöl schmelzen und aufheizen (mittlere Stufe).
    Knoblauch, Ingwer und Schalotte darin etwa 2 Minuten Dünsten.
  5. Zitronengras mit dem Messerrücken zwei, drei Mal hauen und dazugeben.
    5 der Kaffirlimettenblätter dazugeben.
    Dann die gemahlenen Gewürze inklusive Zimt, 2 Prisen Salz, Zucker und Limettensaft dazugeben.
  6. Kurz umrühren und gleich darauf die pürierten Tomaten dazugeben. Gut umrühren, Deckel auf die Pfanne geben und auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
  7. Unterdessen die Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Dieses dann dazugeben.
  8. Die Aubergine der Länge nach halbieren und dann zu etwa 5 Millimeter dicken Scheibchen schneiden, dazugeben.
  9. Etwas Wasser angiessen und auf mittlerer Stufe unter gelegentlichem Umrühren und eventueller Zugabe von etwas Wasser köcheln lassen, bis die Aubergine schön weich geworden ist (etwa 30 Minuten).
  10. Dann die Fischfilets in zwei bis drei Zentimeter dicke Streifen schneiden und dazugeben. Weiter kochen lassen, bis der Fisch gar ist.
  11. Kokosmilch angiessen und die zwei letzten Limettenblätter mit einer Schere fein dazuschneiden. Das Basilikum ebenfalls dazuschneiden, gut umrühren, probieren, eventuell nachwürzen und servieren.
    Fertig, guten Appetit!

2 Kommentare

  1. Super Rezept ! Gleich mal nachgekocht und mega überrascht: Das ganz Gericht schmeckt einfach nur extrem lecker und ist durch die gesunden Zutaten wie zum Beispiel das Fischfilet auch bestens für alles Sportler geeignet.

    1. Danke Jonas für dein Lob. Ja, ich mache ja selbst auch viel Sport und genau solche Gerichte helfen bei der Regeneration und schmecken tun sie auch gut – ist ja wichtig nach dem Sport dass du nicht nur Energie tankst, sondern dich auch so richtig verwöhnst.
      Auch gesundheitlich: Essen ist meine Medizin. Dafür bin ich ja auch seit sicher 5 Jahren völlig Krankheitsfrei und Erkältung wenn überhaupt nur für wenige Tage 🙂

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