Rotkraut mit Kokos und Chili

Gebratenes Rotkraut mit Cherrytomaten, gewürzt mit Chili, Thymian, Piment, Muskat und Balsamico, garniert mit gerösteten Kokoschips.

Rotkraut ist schon etwas ganz Tolles, wenn es draussen eigentlich schon fast Sommer sein sollte, das Wetter aber noch zu sehr am Winter hängt. Sonst verbindet man das Gemüse eher mit tief verschneiten Wintern, Wildgerichten und deftigen Aromen. Heute möchte ich meine eher karibische Version zeigen, die eher exotisch angehaucht ist.

Wie ein Jamaikanischer Fernsehkoch gesagt hat baut zumindest seine karibische Küche auf dem Sunshine-Kit auf: Thymian, Muskat, Chili, Limette und Piment. Ich habe diese Aromen mit dem klassischen Lorbeer, etwas Kokos und Mango ergänzt.

Wenn ich Rot- oder Weisskohl koche, so lasse ich es mir nicht nehmen, mit der Schnitttechnik zu spielen. Es muss nicht alles hauchdünn oder eher grob zerkleinert sein. Am liebsten habe ich es, wenn sich feinste Streifchen Rotkraut um gröbere Stücke legen und somit schon aus einem Lebensmittel eine kleine Vielfalt entsteht.

Zutaten

300 g Rotkraut
100 g Cherrytomaten
2 EL Mangopüree
2 kleine Schalotten
1 Zehe Knoblauch
30 g Kokoschips
2 EL Kokosöl
3 Blatt Lorbeer
2 Birds Eye Chilis, getrocknet
4 Körner Piment
Thymian, getrocknet
Muskat
Aceto Balsamico
eventuell Chilifäden
Schwarzer Pfeffer
Salz

 Zubereitung

  1. Den Backofen auf 130 °C Unter- und Oberhitze vorheizen.
  2. Die Kokoschips in einen flachen, ofenfesten Teller geben und im Ofen golden rösten. Dazu die Chips mehrere Male wenden, so rösten sie möglichst gleichmässig.
  3. Zur Gleichen Zeit den Kohl in eine Mischung aus sehr feinen und eher gröberen Stücken schneiden.
    Zwei Esslöffel Kokosöl in einer Bratpfanne schmelzen und das Kraut darin für gute 5 Minuten dünsten.
  4. Währenddessen die Cherrytomaten vierteln und hinzufügen.
    Knoblauch und Schalotten schälen und dazugeben.
    Das Ganze mit etwas Mangopüree verfeinern.
  5. Die beiden kleinen Chilischoten im Mörser zerstossen und zum Gemüse geben. Ebenfalls mit einer kleinen Prise frisch gemahlener Muskatnuss, etwas Thymian, etwa einem Teelöffel Balsamico, dem gemahlenen (oder zerstossenen) Piment und Lorbeerblättern ergänzen.
    Eventuell etwas Wasser dazugeben und dann zugedeckt für eine halbe Stunde köcheln lassen.
  6. Am Schluss etwa die Hälfte der Kokoschips untermischen. Mit Salz und eventuell etwas Pfeffer abschmecken.
    Das Gemüse auf einem Teller oder in einer Schale anrichten und mit den restlichen Chips, sowie einigen Chilifäden garnieren.
    Fertig, guten Appetit!

6 Kommentare

  1. Klingt super, habe immer Mangopüree eingefroren im Haus, immer wenn ich gute bekomme schlage ich zu.
    Kokoschips las ich weg aber sonst, wie gesagt klasse!
    Grüße,
    Jesse Gabriel

      1. Ja klar, ist doch so einfach, einfach links und recht runterschneiden ohne sie zu schälen und dann mit einem Esslöffel aushöhlen wie bei einer Avocado, den Rest von der Mango lösen .
        Alles mixen und in den die Gefrierbeutel füllen, ich drücke immer alles schön fach und kann dann später super einfach immer etwas von dem gefrorenen Mangopüree abbrechen.
        Kokos mag ich nicht ganz so sehr.
        Grüße,
        Jesse Gabriel

          1. Die etwas auf druck nachgeben.
            Ich glaube die Sorte Kent ist es die ich besonders gerne mag.

            Jesse Gabriel

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