Rotkraut mit Tomaten, Maroni und Rosmarin

Gebratenes Rotkraut und geschmortes mit Maroni in einer Sauce aus Tomatenmark, gewürzt mit Paprika und frischem Rosmarin.

Rotkraut mit Maroni ist während den kalten Tage eine beliebte Beilage zu Wildgerichten oder kräftig gewürztem Braten. Der Kohl wird dabei meist eher süsslich abgeschmeckt. Meiner Meinung nach hätte er dies aber gar nicht nötig, da Rotkohl sowieso schon süsslich schmeckt, ganz zu schweigen von den Kastanien.

Deshalb bevorzuge ich, erstens, den Kohl in einer kräftige Tomatensauce schmoren zu lassen. Diese würze ich mit reichlich Paprika und etwas Chili. Zweitens lasse ich das Gemüse ganz, damit es auch nach längerem Schmoren noch Biss hat.

Passend zu Paprika und Chili variiert diese Variante auch beim verwendeten Öl beziehungsweise dem Fett. Anstelle von Olivenöl oder Butter brät das Kraut in Kakaobutter. Dadurch erhält die Sauce einen dezentes schokoladiges Aroma.

Zutaten

1 halber Rotkohl (etwa 300 g)
125 g Maroni, geschält
4 EL Tomatenmark
1 frischer Zweig Rosmarin
15 g Kakaobutter
1 Prise Kümmel
1 TL Paprika
etwas Chili
Schwarzer Pfeffer
Salz

 Zubereitung

  1. Den Kohlkopf der Länge nach in Viertel schneiden und den harten Strunk entfernen.
  2. In einer Pfanne mit schwerem Boden (am besten ein Schmortopf) die Kakaobutter bei mittlerer Hitze schmelzen und den Kohl auf allen Schnittflächen je etwa 5 Minuten braten.
  3. Die Maroni dazugeben.
    Kümmel im Mörser grob zerstossen und zusammen mit dem Tomatenmark und der Hälfte der Rosmarinnadeln dazugeben.
    Etwas Wasser dazugiessen und mit Salz abschmecken, danach die Pfanne zudecken und das Ganze etwa 30 Minuten schmoren lassen.
  4. Mit Paprika, Chili, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
    Fertig, guten Appetit!

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