Saibling mit Trauben Tomaten Safran Sauce

Gebratener Saibling mit einer Sauce aus Schalotte, Weissen Trauben, Tomatenmark, Kokosmilch und Safran, garniert mit knusprigem Salbei.

Dieser Beitrag ist dem heimischen Fisch gewidmet. Nach dieser Küchenerfahrung möchte ich euch allen ans Herz legen, mehr heimischen Fisch zu konsumieren. Saibling, Forelle, Felchen und Egli können nämlich mit Lachs und Thunfisch locker mithalten. Gerade die Verwanden des Lachses, Forellen und Saiblinge also, schmecken sehr ähnlich ihrem grossen Verwandten. Deshalb, und weil es meist frischer ist, stammt sicherlich die Hälfte bis drei Viertel meines Fisches aus der Schweiz – sei es aus Zucht oder Wildfang.

Hier hatte ich die Ehre mit Saiblingfilets kochen zu dürfen. Ich habe schon einmal über das Zubereiten eines ganzen Saiblings berichtet, das sich unter Umständen schwierig gestalten kann, da das Tier eher trocken und mit weniger Aroma daherkommt, als zum Beispiel eine Regenbogenforelle. Das Filet lässt sich aber anders handhaben und entwickelt einen ganz anderen Geschmack.

Weil der Saibling aber trotzdem vergleichsweise wenig Charakter hat, passt dazu eine kräftige Sauce.

Zutaten

1 Portion Saiblingsfilets
1 Schalotte
etwa 100 g Weisse Trauben
2 gestrichene Esslöffel Tomatenmark
frischer Salbei
125 ml Kokosmilch
3 EL Kokosöl
Schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung

  1. In einer kleinen Pfanne einen Esslöffel Kokosöl schmelzen.
    Schalotte schälen und hacken und im Öl ungefähr zwei Minute dünsten.
  2. Die Trauben halbieren und zusammen mit dem Tomatenmark dazugeben.
    Nochmals etwa zwei Minuten dünsten, danach mit etwas Wasser ablöschen und zugedeckt für zehn Minuten köcheln lassen.
  3. In einer grossen Bratpfanne zwei Esslöffel Kokosöl schmelzen und stark erhitzen.
    Darin den Salbei und die Filets, Hautseite nach unten, so lange braten, bis sie auf ihrer oberen Seite beinahe gar sind.
    Dann die Pfanne sofort vom Herd nehmen und die Filets wenden.
    Salbeiblätter aus der Pfanne nehmen (sie kannst du später in die Sauce tunken und essen).
  4. Sauce vorsichtig dazugiessen – im Idealfall so, dass die Haut des Fisches trocken bleibt.
  5. Zurück auf die ausgeschaltete, aber noch warme Herdplatte stellen und während einer Minute ziehen lassen.
    Fertig, guten Appetit!

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