Wer ist Spicyslice

Hallo und willkommen in meiner Küche

Wer bin ich überhaupt?

Mein Name ist Simon Hirschhofer.

Simi

Ich bin am 26.04.1992 auf diese Welt gekommen und studiere Geographie und Biologie an der Universität Zürich.
In meiner Freizeit tobe ich mich gerne sportlich aus:
Oft sieht man mich auf meinem Mountainbike, mit dem ich auch täglich von meiner Wohnung in Zürich Altstetten zum Irchel an die Uni fahre. Ich liebe lange Wanderungen in den Bergen – die Natur, die Sonne, die frische Luft. Auch Schwimmen und Tauchen, jedenfalls in Meeren und Seen wo sich auch immer interessante Tiere tummeln, liegen mir sehr.

Wenn mal längere Zeit nichts zu tun ist, reise ich gerne. Zuletzt war dies mit dem Mountainbike beinahe 2000 km kreuz und quer durch Deutschland und Österreich bis in die Nähe von Wien zu meinen Grosseltern. Diese langsame Art des Reisens, der Genuss, der Kontakt zu vielen neuen und lieben Gesichtern ist mir am Liebsten.

Von diesen Reisen und auch sonst aus der Natur hole ich mir viel Inspiration und im Grünen kann ich mich am besten vom Lernen an der Uni erholen.

Man sieht, ich bin ein Genussmensch und wahrscheinlich gerade deshalb ist das Kochen eines meiner grössten Hobbys.

Ich und das Kochen

Die Basis meiner Beziehung zu guten Lebensmitteln und guter Küche verdanke ich meinen Eltern. Ihre Erziehung war eng gekoppelt an die Natur und an einen gesunden Lebensstil. Stets wurde im Elternhaus frisch gekocht und mein jüngerer Bruder und ich durften und sollten tatkräftig mithelfen: Sei dies das Backen von Brot, Kuchen oder Keksen, das Würzen einer Speise, die Zubereitung einer Sauce oder einfach nur das Zuschauen: Die Küche war in unserer Wohnung immer ein zentraler Ort des Lebens.
Des weiteren war natürlich die Herkunft von Essen wichtig: Wir hatten einen kleinen Garten, in dem eigenes Gemüse gewachsen ist und zusammen mit meinem Vater waren mein Bruder und ich viel im Wald zum Sammeln von Pilzen oder auf Erdbeerpflücktour beim Bauern.

Einige Zeit überliess ich dann das Ganze Zeug mit dem Essen lieber meinen Eltern, bis ich über den Sport auf das Thema zurückgekommen bin und selber kochen wollte. Gesättigt mit Inspiration von diversen Fernsehköchen begann ich das neue “Projekt” und lernte verschiedene Aromen zu kombinieren – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Erste Eigenkreationen stiessen schnell auf Interesse unter den Kollegen. Seltsam anmutende Kombinationen wie Aprikose und Schweinssteak oder Kaninchen mit Lebkuchensud weckten ihre Neugier an dem, was ich jeweils in die Mittagspause mitgenommen habe.
Auf das drängen besonders eines Mitschülers, “ich solle doch ein Kochbuch schreiben – er würde es sicherlich kaufen” kam der erste kleine Wunsch auf, zumindest eine öffentliche Plattform zu haben, auf der ich meine Werke der Welt zeigen konnte.

Ich und Paleo

Heute ist meine Küche etwas spezieller geworden. Angefangen mit Beschwerden wie Krämpfen, abwechselndem Durchfall und Verstopfung manifestierte sich bei mir ein Reizdarm. Mit diesem schlage ich mich nun seit 2014 herum, mal mehr, mal weniger.

Langes und mühsames Ausprobieren brachte mich zu einer Reihe von Lebensmitteln welche ich gut vertrage und solche, die ich lieber bleiben lasse. Generell meide ich Getreide, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, sowie Lebensmittel mit hohem Anteil an sogenannten FODMAPs (fermentierbare Kohlehydrate).
Dazu kommen einige meiner persönlichen Meinungen und Einstellungen.

Meine Küche ist also ein Mix auf Basis der Paleo-Ernährung, gepaart mit meinen eigenen Philosophien, Kenntnissen, Vorlieben und natürlich den Regeln meines Darmes:

  • Ich esse nur, was ich auch töten kann. Ich habe schon Tiere selbst geschlachtet und behalte stets Respekt vor Tieren. Das was ich esse, hat einmal gelebt und ist gestorben, damit ich es essen kann.
    Wichtig ist, dass jedes Tier ein angenehmes Leben hatte. Das bedeutet Auslauf, Auslauf, Auslauf und gutes Futter.
  • Gewürze und Kräuter sind meine Medizin.
  • Essen soll vor Allem auch schmecken: Etwas nur zu essen, weil es gesund ist hat niemand nötig – es gibt genügend Alternativen.
  • Lebensmittel machen mehr Freude und schmecken tausend Mal besser, wenn man genau weiss, woher sie kommen und vielleicht sogar den Produzenten persönlich kennt.
  • Gute Malzeiten brauchen Zeit – sei es beim Zubereiten der Speise oder beim Essen selbst.

Der Blog: Spicyslice

Am Ende war es eine Bemerkung am Slowfoodmarket 2015 in Zürich, die mir dann keine Ruhe mehr liess: Ich wollte einen Food-Blog mit meinen ganz eigenen Rezepte und Ratschlägen; mein kleines Reich.
Wenn ich dann von Lesern höre, dass das Nachkochen Spass macht und die Gerichte ausgezeichnet schmecken freut mich das. Denn genau darauf kommt es in der Küche an: Bleibt der Spass bei der Zubereitung aus, schmeckt das Gekochte nicht so, wie man sich das vorgestellt hat, geht das Interesse schnell verloren. Ein grosser Verlust, denn meiner Meinung nach sind hochwertige Speisen ein Zentraler Punkt wenn es um das ganzheitliche Wohlbefinden, die körperliche und geistige Fitness geht.

Ein erster Schritt zu einem gesunden Lebensstil ist es deshalb, Freude am Kochen zu bekommen, zu lernen und wie man welche Aromen miteinander kombinieren kann.

Und Leuten, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, möchte ich mit dieser Seite vielleicht auch helfen ihre Beschwerden zumindest zu verringern (gerne darfst du mich kontaktieren, falls du Tips zu natürlichen Lösungen brauchst).

Ich möchte also dich, meinen Leser einladen, die Gerichte zu probieren und kommentieren, vielleicht sogar zu verbessern, an deinen persönlichen Geschmack anzupassen und vor Allem Spass und Freude zu haben.

Dank

Diesen Blog verdanke ich meiner lieben mich fördernden Familie, meinen stets neugierigen Kollegen, sowie verschiedenen Produzenten und Händlern.