Zoodles mit Auberginen Tomaten Oliven Sauce

Zucchini Nudeln an einer Sauce aus Tomaten, gebratener Aubergine und Schwarzen Oliven, gewürzt mit frischem Rosmarin, Paprika und Basilikum.

Ich dachte mir, nun sei es an der Zeit für einen richtigen Spiralschneider. Ich futtere seit längster Zeit, ohne eines jener Geräte zu besitzen, die in der Paleo-, Low-Carb- oder Rohkostküche einen schon fast sagenumwobenen Ruf geniessen. Lange Zeit war ich skeptisch bezüglich der Qualität und der Resultate solcher Küchenhelfer. Wahrscheinlich hat mich dies bisher auch von einem Kauf abgehalten.

Letztlich habe ich dann versucht mit dem Julienne-Schneider meines Gemüsehobels etwas Brauchbares hinzukriegen. Da klappte zwar, dauerte aber eine gefühlte halbe Stunde, erbrachte eher Fetzen als Zoodles und schmückte meine Finger mit ein paar tiefen Schnitten. Verletzungen, die ich mir fast nicht mehr gewohnt bin – seit ich dermassen oft koche, habe ich mich nämlich kaum mehr geschnitten – trotz extrem scharfer Damaszenerstahl-Messer.

Nun, was soll ich sagen. Es gibt da mehrere Geräte auf dem Markt. Zum einen der etwas teurere “Lurch”, der sogar vom Papst der Veganen Küche (Attila Hildmann) vermarktet wird und zweitens ein günstigeres, handlicheres Gerät von Gefu mit dem liebevollen Namen “Spirali”. Ich mag niedliche Dinge und so entschied ich, letzteres zu kaufen.

Zu Hause angekommen, Gerät gut gewaschen. skeptisch zur Zucchini gegriffen und losgedreht wie ein Wilder. Wow. Ich bin begeistert! Ich möchte keine Werbung machen, deshalb kauft so ein Teil, wo immer ihr wollt, aber ein Spiralschneider macht echt was aus.

Das Rezept, das stammt von einem spontanen Küchenevent bei meinen Eltern zu Hause. Das war am Sonntagmorgen, vorletztes Wochenende, wo sie im Nachbardorf waren und erst am Mittag zurückkommen sollten. Ich war währenddessen mit dem Rad draussen am “spielen” und fand mich zurück im Haus mit ein paar Zutaten, aus denen ich was machen könne. Naja, ich hab dann einfach mal losgelegt und anscheinend wurde es richtig lecker…

Zutaten

1 Zucchini
1 kleine Aubergine (150 g)
Tomaten aus der Dose (250 g abgetropft)
1 Schalotte
2 bis 3 Zehen Knoblauch
8 Schwarze Oliven
1 frischer Zweig Rosmarin
1 Hand voll frisches Basilikum
2 Blatt Lorbeer
2 EL Olivenöl
Paprikapulver, edelsüss und scharf
Schwarzer Pfeffer
Salz

 Zubereitung

  1. Zuerst die Schalotte und die Knoblauchzehen schälen. Beides fein hacken.
    Die Oliven entsteinen und mit den Fingern in je zwei bis drei Teile zupfen.
  2. In einer kleinen Pfanne zwei Esslöffel Olivenöl erwärmen und Knoblauch mit Schalotte und Oliven darin langsam andünsten. Während zwei Minuten immer wieder umrühren, dann die Tomaten aus der Dose zusammen mit dem Saft dazugeben und aufkochen.
  3. Den Lorbeer und die Nadeln des Rosmarinzweigs dazugeben und das Ganze zugedeckt etwa 40 Minuten köcheln lassen.
  4. Währenddessen die Aubergine in feine Würfel schneiden. Diese in eine Schale geben, leicht salzen und mischen. So marinieren, bis die Tomaten noch etwa zehn Minuten brauchen.
    Ebenfalls die Zucchini zu Zoodles verarbeiten und beiseitestellen.
  5. In einer Bratpfanne einen Esslöffel Olivenöl (grosszügig) erhitzen und die Auberginenstücke darin etwa zehn Minuten braten.
  6. Danach die Tomatensauce zur Aubergine geben und mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
    Die Zoodles in die Sauce geben und während ständigem Umrühren etwa 2 Minuten ziehen lassen.
  7. Zum Schluss das Ganze mit frischem Basilikum garnieren.
    Fertig, guten Appetit!

5 Kommentare

      1. Glückspilz!!!
        Selbst gepfückten hätte ich noch viel lieber auf dem Teller gehabt.
        Jesse Gabriel
        P.S.: Fisch von heute sieht super aus, kann ich auch sagen, obwohl ich keine Tischen Produkte – Lebensmittel esse.

  1. Hallo.
    Total mein Geschmack, ist noch etwas da, ich komme!
    Ich liebe Zucchini – Nudeln sehr, könnte ich jeden Tag mit auf meinem Teller haben.
    Viele Grüße,
    Jesse Gabriel

    1. Lieber Jesse
      Damit du noch was abkriegst bist du viiieeel zu spät. Zu lecker um sie so lange stehen lassen zu können. Da hilft nur selber kochen! 🙂
      Ich liebe sie ebenfalls. Gibts heute gleich nochmal, mit Bärlauch (Rezept folgt…).

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